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Forderungen der Sozialen Dienste

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Seit 16 Jahren schreiben die Sozialen Dienste der Stadt Chur die Klientin regelmässig an und weisen sie auf die Schuldrückzahlung hin. 

Eingereichte Lösungsvorschläge: 2

Symbolbild

Forderungen der Sozialen Dienste der Stadt Chur

Stellvertretend und im Einverständnis einer langjährigen Klientin wird folgende Alltagshürde eingeben:

Frau B. ist 52-jährig, von einer Skoliose betroffen, alleinerziehend und musste bis heute 17 schwere Rückenoperationen über sich ergehen lassen. Die Klientin lebt wegen ihrer Behinderung seit 27 Jahren von einer vollen IV-Rente und Ergänzungsleistungen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen. Im Jahre 2005 hat sich Frau B. scheiden lassen, es entstanden Prozesskosten von knapp 5'000 Franken, die von der Stadt Chur finanziert wurden. Seit 16 Jahren schreiben die Sozialen Dienste der Stadt Chur die Klientin regelmässig an und weisen sie auf die Schuldrückzahlung hin. Dies obwohl von der Steuerdeklaration her und auch von der Berechnung der Ergänzungsleistungen die Mittellosigkeit (keine Ersparnisse, kein Vermögen, wenig Einkommen) amtlich festgehalten und regelmässig überprüft wird. Frau B. ist sich ihrer Schuld gegenüber der Stadt Chur wohl bewusst, empfindet aber das regelmässige Einfordern als unmenschlich und erniedrigend.

 

Kommentare

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Pro Infirmis Graubünden
am 08.12.2021 um 17:16
Es würde sich sicherlich lohnen, ein Gesuch um Erlass an die Stadt, Soziale Dienste, einzureichen. Mit Begründung und Darlegung der persönlichen und finanziellen Situation.
polar licht
am 03.07.2021 um 14:29
nach 10 jahren war das bei mir verjährt
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