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Vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt

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Bei diversen gesundheitlichen Beschwerden bekommt man zu wenig Unterstützung bei der Arbeitslosen- und Invalidenversicherung.  

Eingereichte Lösungsvorschläge: 1

Symbolbild

Vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt

Herr F., 61 jährig, verlor vor gut zwei Jahren wegen diversen gesundheitlichen Beschwerden (chronische Schmerzproblematik an Rücken und Schulter) seine Arbeitsstelle. Es folgte die Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung und gleichzeitig auch bei der Invalidenversicherung. Die Arbeitslosenversicherung beschreibt Herrn F. als «nicht vermittelbar», gleichzeitig lehnt die Invalidenversicherung Rentenleistungen ab. Das IV-Gutachten hat ergeben, dass eine Tätigkeit in leichter Arbeit zumutbar sei. Eine Arbeitsstelle ist trotz Arbeitsbemühungen und hoher Motivation nicht zu finden. Die «Risiken» seien zu hoch. Herr F. wird in die Sozialhilfe abgeschoben, wo er vom Existenzminimum leben muss. Die fehlende Koordination der Sozialversicherungen und die Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt machen Herrn F. täglich stark zu schaffen.

Kommentare

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Pro Infirmis Graubünden
am 08.12.2021 um 16:59
Wenn sich die IV-Stelle, die Arbeitslosenversicherung und die Sozialhilfe die Zuständigkeit gegenseitig zuschieben, wäre – im Sinne einer Vision - ein «bedingungsloses Grundeinkommen» die Lösung. Menschen die aus dem Netz der sozialen Sicherheit fallen, haben durch das bedingungslose Grundeinkommen eine Existenzsicherung. Grabenkämpfe und juristische Streitereien zwischen den Sozialträgern fallen weg. Die betroffenen Personen erhalten Würde und ein Basiseinkommen zurück und können sich ein Zusatzeinkommen erwirtschaften. Leider zur Zeit noch ein Wunschtraum.
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